Zumeldung, 06. Juni 2019

Land investiert in Entwicklung von Smart Grids fast 400.000 Euro Fördermittel

Land investiert in Entwicklung von Smart Grids – fast 400.000 Euro Fördermittel für Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie und des Fraunhofer Instituts für Chemische Technologien

Die Landtagsabgeordneten Dr. Ute Leidig und Alexander Salomon (beide GRÜNE) gratulieren dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), welches zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Chemische Technologien im Rahmen des Förderprogramms „Demonstrationsvorhaben Smart Grids und Speicher“ Fördermittel in Höhe von knapp 400.000 Euro erhalten hat. Alexander Salomon MdL, Vorsitzender des Arbeitskreises Wissenschaft, Forschung und Kunst der Fraktion der Grünen im Landtag, zeigt sich erfreut: „Ich freue mich sehr, dass das KIT Fördergelder für sein zukunftsweisendes Projekt erhalten und damit auch Anerkennung für seine bisherige Arbeit gefunden hat.“ Mit ihrem Projekt „Storage in the Loop – StiL“ untersuchen die beiden Institute auf Verteilnetzebene, ob mit Hilfe von Speichertechnologie ein Anteil von 80 Prozent an Erneuerbaren Energien nicht lediglich bilanziell, also durch den Einkauf von Grünstromzertifikaten im Ausland, sondern auch als tatsächliche Leistung aus benachbarten Netzgebieten erreicht werden kann. Dies stellt für Alexander Salomon einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer flächendeckenden, klimafreundlichen Energieversorgung dar. „Nur mit smarten Netztechnologien kann eine sichere und effiziente Nutzung Erneuerbarer Energien gewährleistet und die Herausforderung der Energiewende mit einer Versorgungssicherheit auf höchstem Niveau vereint werden.“ 

Auch Dr. Ute Leidig MdL bekräftigt: „Wir brauchen intelligente Netze für eine zukunftsfähige, ressourcenschonende und effiziente Energieversorgung. Ich freue mich sehr, dass Karlsruhe seine Rolle als Wissenschaftsstandort gerade auch in diesem Bereich wieder einmal unter Beweis stellen konnte.“ 

Mit dem Förderprogramm „Demonstrationsprojekte Smart Grids und Speicher“ unterstützt das Umweltministerium Machbarkeitsstudien und Demonstrationsprojekte, welche noch nicht die Marktreife erlangt haben, aber schon über die reine Entwicklung hinaus sind. Die geförderten Projekte sollen zeigen, dass sie in der Praxis funktionieren und sich so später leichter am Markt durchsetzen. 

Dr. Leidig und Salomon betonen: „Wir sind davon überzeugt, dass das KIT die Fördergelder dazu nutzen wird, sowohl Karlsruhe als auch ganz Baden-Württemberg zu einem noch stärkeren Forschungsstandort im Bereich der Smart Grids zu machen.“ 

 

Dr. Ute Leidig MdL
Alexander Salomon MdL
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