Das Land verlängert das Programm „Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Zugewanderte“ bis Ende 2028. Davon profitiert auch Karlsruhe. Die Handwerkskammer Karlsruhe erhält 130.200 Euro für 1,5 Stellen. Ihre Kümmerinnen und Kümmerer sind unter anderem für in Karlsruhe ansässige Betriebe zuständig.
Die Karlsruher Landtagsabgeordneten Dr. Ute Leidig und Benjamin Bauer (beide GRÜNE) begrüßen die Entscheidung. „Die Kümmerinnen und Kümmerer bringen junge Zugewanderte und Betriebe zusammen. Das hilft beiden Seiten“, sagt Ute Leidig. „Wer eine Ausbildung macht, findet seinen Platz in unserer Gesellschaft. Diese Chance sollen alle jungen Menschen bekommen, ganz gleich, woher sie kommen.“
Benjamin Bauer betont die Bedeutung für die Karlsruher Wirtschaft: „Unser Handwerk sucht händeringend Nachwuchs. Gleichzeitig wollen viele junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte anpacken. Die Kümmerinnen und Kümmerer sorgen dafür, dass beides zusammenpasst. Dass das Programm weiterläuft, gibt den Betrieben und den Jugendlichen Planungssicherheit.“
Landesweit fördert das Wirtschaftsministerium 36 Vollzeitstellen bei 20 Kammern, Bildungsträgern und Landkreisen mit insgesamt rund 3,2 Millionen Euro. Seit dem Start 2016 haben die Kümmerinnen und Kümmerer rund 5.100 Zugewanderte in eine Ausbildung vermittelt.
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus.
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